Unser pädagogischer Leitfaden
Die Konzeption ist die Grundlage für unsere Pädagogische Arbeit.
Wir, die Erzieher sehen uns als die Vertreter der Kinder und uns steht das Wohl der Kinder an erster Stelle.
Mit Unterzeichnung unseres Betreuungsvertrages bestätigen die Sorgeberechtigten, dass:
Sie die Konzeption / den pädagogischen Leitfaden gelesen haben.
Sie die Konzeption / den pädagogischen Leitfaden anerkennen.
Sie das pädagogische Team dabei unterstützen, die Konzeption / den pädagogischen Leitfaden umzusetzen.

Im folgenden Leitfaden erläutern wir unsere pädagogischen Grundlagen:

Aufsichtspflicht
Bitte denken Sie daran, dass die Kinder und die Eltern die Erzieher morgens begrüßen und am Nachmittag verabschieden sollen. Durch dieses Ritual können sich die Erzieher leichter einen Überblick über die Kindergruppe verschaffen und die Kinder gewöhnen sich an gesellschaftliche Umgangsformen.
Zur Bringzeit obliegt die Aufsichtspflicht den Eltern und beginnt für die Erzieher erst, wenn die Sorgeberechtigten die Kinder an die Erzieher übergeben und der Bringende nicht mehr in Sichtweite ist.
Bei der Abholzeit überträgt sich die Aufsichtspflicht an die Eltern, sobald sie für die Erzieher und die Kinder in Sicht sind.

Essen und Trinken
Die Kinder benötigen Frühstück und Mittagessen. Es ist den Eltern freigestellt, ob dies in einer Dose ausreichend gefüllt oder in zwei Dosen mitgegeben wird. Die zweite Dose kann auch eine warme Dose sein. Die Kinder dürfen selbst entscheiden, welche Dose sie zu welcher Mahlzeit essen möchten, sowie auch die Reihenfolge, als auch Was und Wie viel. Bei uns gilt Essen und Trinken ohne Zwang. Natürlich erinnern und motivieren wir die Kindern zum Essen und zum Trinke, außerdem gibt es Regelmäßige Trinkpausen.
Die Dosen sollten altersentsprechend selbstständig zu öffnen sein. Es wäre wünschenswert, das die Trinkflaschen isoliert und auslaufsicher sind, sowie altersentsprechend selbstständig geöffnet werden können. Dies kann beides auch gerne Zuhause geübt werden. Wasser zum Auffüllen steht im Bauwagen immer bereit oder wird von den Erzieherinnen mitgeführt.

Eingewöhnung
Für die Familie ist die Aufnahme ihres Kindes in die Kinderkrippe etwas neues und Fremdes, das evtl. mit Unsicherheit behaftet ist. Um die Trennungssituation von der Familie gut zu gestalten und das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen, wird eine behutsame Eingewöhnung über mehrere Tage bzw. Wochen in Anwesenheit einer Bezugsperson durchgeführt. Nach Möglichkeit sollen die Kinder nach und nach neu in die Gruppe aufgenommen werden. Im Aufnahmegespräch wird die Eingewöhnungsphase individuelle mit den Eltern genau besprochen.
Eine enge Zusammenarbeit mit der schon vorhandenen Kindergartengruppe des Waldkindergartens Kahlgrundhuzzel wird stetig ausgebaut, um den Kindern den Übergang von der Krippe in den Kindergarten zu erleichtern.

Früher Abholen
Ein früheres Abholen ist in einem Waldkindergarten schwierig und kann in Ausnahmefällen und nur nach Absprache um 13 Uhr stattfinden.
Handy digitale Öffnungszeiten
Es gibt ein Krippenhandy: 015906059159 und ein Kindergartenhandy: 01637545367
Erreichbar sind wir von: 7.45-8.45 Uhr, 12.30 – 13 Uhr, 14 – 15 Uhr
→ in dringenden Notfällen außerhalb der Zeiten bitte anrufen! Ansonsten melden wir uns.

Hygiene
Wir bitten, dass Dosen, Flaschen, Waschlappen und dazugehörige Dose, sowie Wetbags täglich ausgeräumt, gewechselt oder gereinigt werden.

Kleidung
Die Kinder müssen schon von Zuhause kommend, den Witterungsbedingungen für den ganzen Tag gerecht gekleidet sein:
warme Tage, kalte Tage, nasse Tage, damit wir direkt in den Kindergartenalltag starten können.

Krankheit des Kindes
Wir halten uns strikt an die Wiederzulassungstabelle des RKI. Diese liegt immer im Kindergarten vor und wird jährlich an die Eltern raus geschickt.
Bei grünen und gelben Rotznasen, liegt offensichtlich eine Infektion vor. Daher würden wir bitten solche Kinder Zuhause zu lassen, ebenso wie bei hochansteckenden Krankheiten innerhalb der Familie wie z.B. Magen-Darm / Bindehautentzündung. Erfahrungsgemäß greifen diese Krankheiten dann auch schnell und heftig in der Einrichtung um sich.

Kommunikation
Wir sind eine kleine Einrichtung, in der wir uns einen freundlichen und Respektvollen Umgangston wünschen. Dazu gehört gerne auch ein offener und reger Austausch (über Entwicklungsbedingte bzw. familiäre Veränderungen), wie z.B. unsere Wald- und Wiesengespräche in der Bring- und Abholzeit. Also kommt bitte gerne immer auf uns zu!

Konsequenzen
In unserer Einrichtung haben wir Regeln und damit verbundene Konsequenzen, die für eine Gemeinschaft notwendig sind. Kinder brauchen auch Grenzen, um sich entwickeln zu können.
Wenn das Verhalten eines Kindes nicht mehr tragbar, oder sogar gefährdend wird, halten wir uns die Möglichkeit offen, die Eltern anzurufen und das Kind abholen zu lassen.
Wir möchten das Recht auf körperliche Unversehrtheit aller Kinder wahren.

Putzdienst
Grundlegend sind die Aufgaben des Putzdienstes geregelt (siehe Putzliste), außer wir weisen die Eltern darauf hin, wenn etwas nicht geputzt werden muss.

Pünktlichkeit
Pünktlichkeit ist ein Zeichen von Respekt.
„Meine Pünktlichkeit drückt aus, dass mir deine Zeit so wertvoll ist wie meine eigene.“
Unpünktlichkeit stört den Tagesablauf.

Sauberkeitserziehung
Unsere Aufgabe ist es, Kinder beim Trocken werden zu begleiten. Unsere Erfahrung zeigt, dass Kinder manchmal zu Hause bereits trocken sind, es aber im Kindergarten noch nicht klappt. Das ist normal. Die Kinder lernen auch im Kindergarten trocken zu werden, sie brauchen dafür manchmal nur etwas mehr Zeit. In dieser Zeit ist es wichtig, dass die Eltern mit uns in den Austausch gehen, damit wir über den Entwicklungsstand des Trocken werdens immer gut informiert sind. Eine gute Sauberkeitserziehung gelingt am Besten ohne Zwang und wenn ein Kind dazu bereit ist.

Schlaf
Schlaf ist ein Grundbedürfnis und essentiell für die Entwicklung von Kindern. Er festigt Erlebtes, fördert Wachstum, stärkt das Immunsystem und ist entscheidend für Konzentration und geistige Entwicklung. Aus diesen Gründen, sind wir der Ansicht, Kinder nicht zu wecken, um sie nicht aus ihrer Regenerationszeit zu reißen.
Bei uns finden die Schlafenszeiten individuell, z.B. in Bollerwägen, Hängematten oder ähnliches statt.

Wald
Wald bedeutet: Selbstständigkeit, Freiheit, Eigenverantwortung, Achtsamkeit, Hilfsbereitschaft, Kommunikation, Vertrauen und vieles mehr
Nur gemeinsam – Eltern und Erzieher – machen wir aus unseren Kleinen ganz Große!